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Geschichte
 
> Der Dreißigjährige Krieg

Die große Zerstörung von 1689

Beschuss von Bonn 1689 durch Brandenburgische Truppen ( Ausschnitt)

Nach dem Tode seines Onkels Ernst von Bayern (1612), übernimmt Ferdinand dann die Regentschaft. Er leitet Bonn recht geschickt durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges, die Stadt bleibt von größeren Katastrophen verschont.

Unter seinem Nachfolger Max Heinrich (1650-1688) ging es weit weniger friedlich zu. 1673 wird die mit Frankreich verbündete Stadt erstmals von kaiserlichen Truppen beschossen und eingenommen.

Nach Max Heinrichs Tod (1688), gerät die Stadt in die Auseinandersetzungen des Pfälzischen Erbfolgekrieges zwischen Frankreich und dem Reich. Das durch die Politik der Brüder von Fürstenberg profranzösische Kurköln, wählt Wilhelm Egon von Fürstenberg zum Kurfürsten, Papst Innozenz XI. ernennt jedoch den Wittelsbacher Joseph Clemens von Bayern. Die zwiespältige Nachfolgerwahl führt 1689 erneut zum Krieg, indem Bonn fast völlig zerstört wird und die Habsburger ihren Kandidaten Joseph Clemens von Bayern als Kurfürsten einsetzen.



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