Home  Emailsymbol
Wir über uns   Stadtplan   Kontakt   EN Flaggensymbol
   
Geschichte
 
> Stadtwerdung
Das große Bonner Stadtsiegel (zwischen 1244 und 1280) zeigt den hl. Cassius und das Münster. Die Zacken im Vordergrund deuten die Stadtbefestigung an.

Befestigung und Ratsverfassung im 13. Jahrhundert

1198 steckte König Philipp der Staufer Bonn in Brand, und Herzog Heinrich von Brabant kam mit Feuer und Schwert anno 1239. So waren die Einwohner froh, als 1244 der Erzbischof Konrad von Hochstaden ihnen befahl, die bisher ungeschützte Siedlung mit einer Stadtmauer zu befestigen. Gleichzeitig bestätigte er Bonn seine alten Rechte.

Die Bonner sollen "glühend vor Eifer" Gräben und Mauern errichtet haben, wie ein Kölner Chronist berichtet. Gleichzeitig mit dem Bau der Befestigung verleiht Konrad von Hochstaden, der als Erzbischof auch Gerichts- und Landesherr ist, den Bonnern das Privileg der Stadtfreiheit.

Den Mauerbau hatte der Erzbischof nicht ganz uneigennützig veranlaßt. Konrad von Hochstaden, ein keineswegs sanftmütiger Herr, war nämlich mit dem Patriziat seiner Domstadt Köln in Streit geraten. Ältere Geschichtsschreiber berichten, er sei bei Nacht und Nebel von Köln weggeritten und nie mehr wiedergekehrt. Er und seine Nachfolger hielten häufig Hof zu Bonn, prägten hier ihre Münzen mit der Aufschrift: "Du seliges Verona wirst siegen" (Verona ist der andere in der Zeit des Mittelalters für Bonn überlieferte Name).

Wenn die Erzbischöfe, die als Kurfürsten zu den vornehmsten und mächtigsten Männern im Deutschen Reich zählten, hier Urkunden ausfertigten, schrieben sie: "Dit geschah zu Bunne".



Printsymbol  Feedback SymbolFeedback Symbol
© 2002-2008  Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler  Emailsymbol
Unser Team     Impressum     Datenschutz