
Hoch über dem Ahrtal ragen die Reste der Burg Are, auch Ahrburg genannt, auf, deren Bergfried oft als Gefängnis für politische Gegner diente.
Die Burg steht auf der felsenzerklüfteten Höhe eines Berges, dessen Ost- und Südseite steil aufsteigen. Stammsitz der Grafen von Are, wurde sie in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts von Theoderich von Are erbaut, kam im 13. Jahrhundert in kurkölnischen Besitz und erfuhr im 14. und 15. Jahrhundert noch viele Ausbauten.
Ihr Bergfried diente als Gefängnis für politische Gegner und ist der Schauplatz wahrer und erfundener Geschichten von abenteuerlicher Flucht. Im 18. Jahrhundert wurde die Besatzung der Burg zu einer Landplage, so dass sie 1714 gesprengt wurde.
Der Grundriss der Höhenburg ist ein Viereck. An der Südseite der alte Torturm, daneben der Palast. Auf der spitzen Felskuppe in der Nordecke stand vermutlich der älteste Bergfried; nördlich davon umfangreiche Reste der rechteckigen, dreijochigen Burgkapelle des 12./13. Jahrhunderts.
An der Burg
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