
Mitte des 19. Jahrhunderts galt Bonn als "Rheinische Riviera". Attraktive Bauplätze am Rhein mit Aussicht auf die Landschaft des Rheintals und das Siebengebirge hatten Konjunktur. Zahlreiche Rheinvillen mit imposanten Gärten vorwiegend im landschaftlichen Stil wurden in dieser Zeit gebaut, so die Villa Hammerschmidt und das benachbarte Palais Schaumburg.
Nachdem die Bundesrepublik Deutschland die Villa Hammerschmidt zum Amtssitz des Bundespräsidenten bestimmt hatte, wurde 1949 Hermann Mattern damit beauftragt, die Gärten der Villa Hammerschmidt und des Palais Schaumburg zu einem Park zusammenzufassen. Er gestaltete einen offenen Landschaftspark mit freischwingenden Wegen, großzügigen Rasenflächen und breiten Sichtachsen zum Rhein.
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