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Aktuelle Ausstellungen

AUFGRUND DER AKTUELLEN ENTWICKLUNG DES CORONA-VIRUS MUSSTEN ALLE MUSEEN, KULTURELLEN EINRICHTUNGEN ZEITWEISE SCHLIEßEN. EIN TEIL DER VERANSTALTUNGEN WURDE VERSCHOBEN ODER ABGESAGT.

Bitte informieren Sie sich vorab bei den entsprechenden Einrichtungen über die jeweilige Entwicklung sowie eventuelle Ticket-Rückerstattungen.


Julius von Bismarck
Feuer mit Feuer

Ich ziehe meine Inspiration aus der Wissenschaft und arbeite künstlerisch, sagt Julius von Bismarck über seine Werkstrategie. Immer auf der Suche nach anderen Formen der Wahrnehmung, erforscht er mit künstlerischen Mitteln Mensch, Natur und Technologie. So setzte er sich auf einer rasant rotierenden Scheibe, seinem Egocentric System, den Fliehkräften aus, um auf diese Weise die eigene und unsere Wahrnehmung zu hinterfragen und zu manipulieren. Für seine Arbeit Punishment peitschte der 36-jährige Künstler in Rio de Janeiro das Meer, in New York die Freiheitsstatue sowie die Berge in den Alpen. In den USA ging er auf Hurrikan-Jagd oder fing in Venezuela Blitze ein, um die Ästhetik der Naturgewalten zu untersuchen. So verheerend und gewaltig Naturkräfte auch sind, nehmen wir in seinen Werken auch eine grenzenlose Schönheit in der Katastrophe wahr. In der Ausstellung wird sein künstlerisches Erforschen von Waldbränden in einer multimedialen Installation, Sound und Skulpturen visualisiert. Bilder unseres Unterbewusstseins werden damit hervorgerufen und die Psychoanalyse des Feuers bildgewaltig dargestellt.

 

4. September 2020 bis 24. Januar 2021


Martin Noël

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Zum 10. Todestag Martin Noëls zeigt das Kunstmuseum eine umfassende Ausstellung zum Werk dieses weit über Bonn hinaus bedeutenden Künstlers, die einen Bogen von der Mitte der 1980er Jahre bis in sein letztes Lebensjahr 2010 spannt. Mit rund 30 Arbeiten dokumentieren wir dabei den Weg Noëls von seinen Anfängen als Maler in den 1980er-Jahren über die von Druckstöcken, Linol- und Holzschnitten geprägte mittlere Phase des Werks bis hin zu den ganz späten, strahlend hellen Malereien des letzten Lebensjahres, die einen Höhepunkt im Schaffen des Künstlers darstellen.

 

12. März - 13. September 2020

 

BONNER KUNSTPREIS 2019

NICO JOANA WEBER. TROPIC TELECOM

 

Die aus Bonn stammende und in Ludwigshafen am Rhein lebende Künstlerin Nico Joana Weber (*1983) ist die Gewinnerin des Bonner Kunstpreis 2019. In verschiedenen künstlerischen Medien verhandelt Weber die ästhetischen und politischen Prägungen von Architektur und Landschaft in transkulturellen Kontexten.

Im Kunstmuseum Bonn präsentiert Weber ihre neue, im Rahmen eines Arbeitsstipendiums in Paris entwickelte Arbeit Tropic Telecom. Protagonist der Videoinstallation ist ein Albino-Alligator, der die Betrachter*innen durch Orte französischer Kolonial- und Migrationsgeschichte sowie ab 1970 entstandene Großsiedlungen am Stadtrand von Paris führt. Die 3D-Animation des Alligators wurde in Kooperation mit dem DNEG Greenlight Trainee Programme, London entwickelt. Eingebettet wird das Video in eine eigens geschaffene Rauminstallation, für die Weber präzise bildhauerische Setzungen vornimmt. Die verwendeten Materialien und Formen greifen Motive von Art Déco-Architektur im Geiste des Exotismus ebenso auf wie Elemente brutalistischer und postmoderner Bauten. So entsteht ein konzeptuell dichtes und zugleich luftig assoziatives Gefüge aus Referenzen und neu geschaffenen Bildern, die das gegenwärtige Paris in seiner hybriden postkolonialen Realität reflektieren.

Seit seiner Neukonzipierung im Jahr 2009 ist der Bonner Kunstpreis, der alle 2 Jahre vergeben wird, an ein drei- bis sechsmonatiges Arbeitsstipendium in einer frei wählbaren europäischen Metropole gekoppelt. Seit 2019 wird das Stipendium von Dr. Stephanie und Wolfgang Bohn mit einer Summe von 10.000 Euro unterstützt. Zusätzlich stiftet das Ehepaar Bohn weitere 5.000 Euro, um einen Ankauf aus der Bonner Kunstpreis-Ausstellung für die Sammlung des Kunstmuseum Bonn zu ermöglichen.

 

12. August bis 15. November 2020

 

 


Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig

UNSER BLAUER PLANET
Leben im Netzwerk

 

In den inszenierten Lebensräumen können die Besucher die Natur mit allen Sinnen erfahren und biologische Phänomene verstehen lernen. Anschaulich werden ökologische Wechselwirkungen innerhalb und zwischen den wichtigsten Ökosystemen unserer Erde präsentiert.

 

Dauerausstellung

 

Glanzlichter der Naturfotografie

Fotoausstellung

 

Die Ausstellung zeigt die Siegerbilder des internationalen Fotowettbewerbs Glanzlichter. Die Fotos, prämiert in neun Kategorien, zeigen atemberaubende Tier- und Naturaufnahmen.

 

10.09.2020 bis 10.01.2021


 

UNSERE GESCHICHTE.

Deutschland seit 1945

 

Das Museum stellt auf eine authentische Weise die Geschichte Deutschlands nach Ende des zweiten Weltkriegs dar.

 

Dauerausstellung

 

 

In unserem Land

Fotografien von Hans-Jürgen Burkard

 

Mit konzentrierter Miene schreitet Knud Knudsen voran. Nur mit Shorts bekleidet marschiert er durch das Watt. Knudsen ist der einzige Wattpostbote Deutschlands. Bei seiner wöchentlichen Wanderung von Pellworm zur Hallig Süderoog hat ihn Hans-Jürgen Burkard fotografiert.

Auf einem anderen Bild muss ein übergroßer Marxkopf nicht nur feiernde Jugendliche auf seinem Podest erdulden, er teilt sich das Motiv auch noch mit einer lächelnden Micky Maus: Details wie diese, der besondere, neugierige Blickwinkel und die Nähe zu seinen Motiven zeichnen die Fotografien von Hans-Jürgen Burkard aus.

Wir zeigen ausgewählte Arbeiten in unserer U-Bahn-Galerie. Sie stammen aus dem Langzeitprojekt An Tagen wie diesen, für das Burkard seit über zehn Jahren in Deutschland unterwegs ist.

 

27. November 2019 – Herbst 2020

 


 

Gast-Spiel aus dem Computerspielemuseum in Berlin
Deutschen Museum Bonn

 

Vor rund 40 Jahren wurden die Spiele digital. In Freibädern, Kinos und Kneipen wurde das Taschengeld in Spielautomaten für Klötzchengrafik versenkt. Wer spielte nicht auf C64, Amiga und Atari ST, wer zockt jetzt an der Playstation, der Xbox oder am PC?

Die Geschichte der Computerspiele ist ein buntes Stück unserer Alltags- und Kulturgeschichte. Die interaktive Wanderausstellung aus dem Computerspielemuseum zeigt Meilensteine aus nahezu vier Jahrzehnten und macht die Entwicklung der digitalen Spielkultur erlebbar.

Acht spielbare Games in der Ausstellung bieten reichlich Spielspaß. Ein generationsübergreifendes Erlebnis für die ganze Familie!

 

24. März bis 10. Januar 2021

 

 

ZEITGENÖSSISCHE FORSCHUNG UND TECHNIK

 

Technische und naturwissenschaftliche Höhepunkte aus zeitgenössischer Forschung und Technik in Deutschland nach 1945.

 

Dauerausstellung


 

Mit Stich und Faden 
Expressionistische und zeitgenössisch Kunst im Gegenüber

 

Auf Basis der zahlreichen Stickarbeiten, die Elisabeth Macke, ihre Mutter Sophie Gerhardt und ihre Großmutter Katharina Koehler nach Entwürfen von August Macke ausführten, untersucht die Ausstellung erstmals das Phänomen des Stickens innerhalb der Kunst der Expressionismus. Ausgesuchte Objekte dieser Epoche treffen auf signifikante Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die sich diesem besonderen Medium in ihrem künstlerischen Schaffen verschrieben haben.

 

6. März - 1. November 2020


VOM NEANDERTALER IN DIE GEGENWART

Zeitreise ins Mittelalter

 

Das LVR-LandesMuseum stellt aufgrund seiner herausragenden Sammlung als einziges kulturgeschichtliches Museum im Rheinland die Entwicklung der Region von ihren Anfängen bis zur Gegenwart dar. Den Besucher erwartet in der Dauerausstellung eine erlebnisreiche Zeitreise von der Steinzeit bis in die Gegenwart.

 

Dauerausstellung


Kunstkammer Rau: Traum und Vision

 

Was hält Mensch und Welt zusammen? Eine Ausstellung in der Kunstkammer Rau widmet sich den vier Elementen: Erde, Feuer, Wasser und Luft.

Auf eine Spurensuche vom Mittelalter bis in die Gegenwart begibt sich die Schau mit 42 Gemälden und Skulpturen aus der Sammlung Rau für UNICEF, die in einen spannenden Dialog mit 20 preisgekrönten Reportagefotografien aus dem UNICEF-Wettbewerb »Foto des Jahres« treten. Sie steht damit auch im Kontext der parallel zu sehenden Präsentation von Werken Otto Pienes, der sich in seinen Feuerbildern, Keramiken, Licht- und Luftplastiken intensiv mit den Elementen befasst hat.

 

21. Juni 2020 - 10. Januar 2021


RECHNEN EINST UND HEUTE

 

Die Anfänge der Sammlung mechanischer Rechenmaschinen, die mit mehr als 2000 Exponaten als weltweit führend gilt, gehen auf die 1970er Jahre zurück. Damals wurde Mechanik durch Elektronik verdrängt; eine 300-jährige Entwicklung komplexer Mechanik ging abrupt zu Ende.

 

Dauerausstellung

 

 

Mathematik und Ästhetik des Chipdesigns

 

Mathematik und Ästhetik des Chipdesigns präsentiert in einer reich bebilderten Ausstellung neueste Entwicklungen aus dem Design hochkomplexer Mikroprozessoren und deren inhärente Ästhetik. Entwürfe des Forschungsinstituts für Diskrete Mathematik für den Prozessor des derzeit schnellsten Computers der Welt, SUMMIT, sind darunter auch zu sehen. Faszinierende wissenschaftliche Ergebnisse, von denen jeder von uns bei der Benutzung eines Computers profitiert, werden für den Laien anschaulich dargestellt. Hier wird Nanotechnologie pur erlebbar.

Eine Führung durch die Ausstellung bieten wir jeden Sonntag um 15.00 Uhr an.

 

03. Dezember 2019 - 31. Oktober 2020


MAX ERNST

Sammlung

 

Die Ausstellung umfasst rund siebzig Schaffensjahre von Max Ernst: die dadaistischen Aktivitäten im Rheinland, die Beteiligung an der surrealistischen Bewegung in Frankreich, das Exil in den USA und schließlich die Rückkehr nach Europa im Jahr 1953.

 

Dauerausstellung


Dauerausstellung Fotograf Marc Wohlrab 6
© Marc Wohlrab

LANDSCHAFT – GESCHICHTE – RHEINROMANTIK

Das Museum bietet einen spannenden Einblick in die Vielfalt kulturgeschichtlicher Themen der Region. Das Siebengebirge steckt voller spannender Geschichten, angefangen beim Vulkanismus über den Bergbau bis hin zu den mittelalterlichen Burgen und den damit verbundenen Legenden. Eigene Ausstellungsbereiche widmen sich den malerischen Bildern der Rheinromantik und der Geschichte des Tourismus seit dem 19. Jahrhundert.

 

Dauerausstellung

 

 

 

Musikalische Momente am Rhein
Mit Werken aus der Sammlung RheinRomantik

 

10. Juli 2020 bis 17. Januar 2021


Bonns Goldenes Zeitalter

Die kurkölnische Residenzstadt Bonn zur Zeit Beethovens

Die Ausstellung zeigt das spannende und durch die Aufklärung und die französische Revolution im Umbruch befindliche gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Umfeld in der kleinen Residenzstadt eines geistlichen Kurfürsten, in dem Ludwig van Beethoven als Sohn und Enkel eines Hofmusikers eine Berufslaufbahn am kurkölnischen Hof in Bonn vorbestimmt war. Sein unübersehbares Talent als ausübender Musiker und als Komponist, seine Wissbegierigkeit und seine nach dem Tod der Mutter besonders betrüblichen Familienumstände zogen das Interesse und die Anteilnahme einiger seiner gebildeten Hofmusikerkollegen und Angehöriger des Hofadels, insbesondere des aus dem österreichischen Hochadel stammenden jungen Grafen von Waldstein auf sich, was dem jungen Mann noch vor dem endgültigen Untergang Kurkölns vor dem Ansturm der französischen Revolutionstruppen zu einem Stipendium seines Landes- und Dienstherrn  zum Weiterstudium nach Wien verhalf - in die Herkunftsstadt des letzten Kölner Kurfürsten Maximilian Friedrich von Österreich, dessen Vater und Brüder aufeinanderfolgend als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches in Wien residierten.

 

23. Oktober 2020 – 24. Januar 2021