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Aktuelle Ausstellungen

AUFGRUND DER AKTUELLEN ENTWICKLUNG DES CORONA-VIRUS MUSSTEN ALLE MUSEEN, KULTURELLEN EINRICHTUNGEN ZEITWEISE SCHLIEßEN. EIN TEIL DER VERANSTALTUNGEN WURDE VERSCHOBEN ODER ABGESAGT.

Bitte informieren Sie sich vorab bei den entsprechenden Einrichtungen über die jeweilige Entwicklung sowie eventuelle Ticket-Rückerstattungen.


Wir Kapitalisten
Von Anfang bis Turbo

 

Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen.
Diese DNA des Kapitalismus ist in einem übertragenen Sinne längst Teil unserer eigenen DNA geworden: Wie formt der Kapitalismus unsere Identität und Geschichte, zum Beispiel hinsichtlich Individualität, Zeitempfinden und materiellem Eigentum? Und können – oder wollen – wir daran etwas ändern?
Mit Objekten aus Kunst, Geschichte und Alltagskultur ermöglicht die Ausstellung eine Annäherung an ein komplexes Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz – und großer Lebensnähe für uns alle.

Das Bildungsprogramm ist eine Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

13. März bis 30. August 2020

 

 

State of the Arts
Die Verschmelzung der Künste

 

Die Ausstellung präsentiert eines der spannendsten Phänomene unserer Zeit: die Verschmelzung von darstellender und bildender Kunst. Heute bedeutet ein Ausstellungsbesuch immer häufiger, nicht nur neue visuelle Eindrücke zu erwarten. Stattdessen steht ein umfassendes Erleben im Mittelpunkt, das sämtliche Sinne anspricht. Künstler*innen kombinieren Video, Performance, Tanz, Sprache und schaffen auf diese Weise intermediale Werke. Das führt mitunter dazu, dass der Besucher selbst zum Teil des Werkes wird und er die distanzierte Haltung des Zuschauers aufgeben muss.
Das Verschmelzen der Künste durch die Auflösung der Gattungsgrenzen ist ein Phänomen in der aktuellen Kunst, das sich bereits in den 1960er-Jahren ausmachen lässt. Unter dem Begriff Intermedia wurde die Vielfalt der künstlerischen Möglichkeiten gefeiert und das Zusammenwirken von Musik, Theater, bildender Kunst und Literatur erprobt. Insbesondere die Fluxus-Bewegung mit ihren Happenings und der Verwendung neuer Medien hat diesen erweiterten Kunstbegriff geprägt. Im Jahr 2020 ist die Entfaltung der künstlerischen Medien in alle denkbaren Bereiche längst gängige Praxis geworden. Die Ausstellung versammelt Werke, die sich spielerisch zwischen den unterschiedlichen künstlerischen Gestaltungsfeldern bewegen, wie etwa performative Skulpturen, Sound-Arbeiten und Multimedia-Installationen, aber auch Performances.

 

16. Juni bis 16. August 2020

 

 

 

DOPPELLEBEN
BILDENDE KÜNSTLER*INNEN MACHEN MUSIK

 

Die Schau rückt bedeutende Künstler*innen in den Fokus, die neben der bildenden Kunst auch Musik machen. Dabei wird auch ausschließlich Musik ausgestellt: Großformatig projizierte Videos von Konzert- und Studioauftritten sowie Performances vermitteln das Gefühl, live dabei zu sein.
Die Ausstellung spannt einen Bogen vom frühen 20. Jh. bis heute. Beginnend mit Duchamp und den Futuristen über Yves Klein und die Fluxuskünstler*innen Nam June Paik und Yoko Ono, führt sie zu zentralen Figuren der 1960er- und 70er-Jahre wie A. R. Penck, Hanne Darboven oder Hermann Nitsch. Vertreter des Proto-Punk wie Captain Beefheart und Alan Vega sind Vorläufer der zahlreichen Künstlerbands der 80er-Jahre, in denen unter anderem Albert Oehlen, oder Pipilotti Rist gespielt haben. Die stilistisch heterogenere Szene seit den 1990er-Jahren ist unter anderem durch Carsten Nicolai oder Emily Sundblad vertreten.

Eine Ausstellung konzipiert vom mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle

 

23. Juni bis 18. Oktober 2020


Martin Noël

paintprintpaint

 

Zum 10. Todestag Martin Noëls zeigt das Kunstmuseum eine umfassende Ausstellung zum Werk dieses weit über Bonn hinaus bedeutenden Künstlers, die einen Bogen von der Mitte der 1980er Jahre bis in sein letztes Lebensjahr 2010 spannt. Mit rund 30 Arbeiten dokumentieren wir dabei den Weg Noëls von seinen Anfängen als Maler in den 1980er-Jahren über die von Druckstöcken, Linol- und Holzschnitten geprägte mittlere Phase des Werks bis hin zu den ganz späten, strahlend hellen Malereien des letzten Lebensjahres, die einen Höhepunkt im Schaffen des Künstlers darstellen.

 

12. März - 13. September 2020

 

 

 

CANDICE BREITZ

LABOUR

Das Kunstmuseum Bonn widmet der aus Südafrika stammenden und in Berlin lebenden Künstlerin eine umfassende Einzelausstellung mit Videoinstallationen und Fotografien der letzten 25 Jahre.

Im Laufe ihres Schaffens ist die politische Dimension in Breitz' Werk immer offener zutage getreten. Feministische und antirassistische Themen stehen dabei im Vordergrund. Die Bonner Präsentation spannt einen Bogen von frühen Arbeiten wie Ghost Series (1994), einer Fotoserie, welche zum Zeitpunkt der politischen Transformation Südafrikas entstand und die anhaltende Gewalt des Apartheid-Regimes reflektiert, bis hin zu neueren Werken wie TLDR (2017), einer 13-Kanal-Videoinstallation, die in Zusammenarbeit mit einer Gemeinschaft südafrikanischer Sexarbeiter*innen entstanden ist und sich mit dem weltweiten Kampf der Arbeiter*innen für ihre grundlegenden Menschenrechte beschäftigt. Für das aktuelle, titelgebende Werk Labour (dt.: Arbeit, Arbeitskraft, Geburtswehen) hat Breitz Geburten filmisch begleitet. Die Stärke, die Frauen bei der Geburt entwickeln müssen, denkt die Künstlerin hier als eine im umgekehrten Sinne existenzielle Kraft: Die Mächtigen, die ihren Einfluss nutzen, um die körperliche Autonomie von Frauen* einzuschränken, werden außer Kraft gesetzt.

Im Fokus von Candice Breitz‘ künstlerischer Arbeit steht die Auseinandersetzung mit dem Einfluss von Familie, Gesellschaft oder von Gemeinschaften, die sich aufgrund bestimmter Zugehörigkeiten wie Rasse, Geschlecht, Nationalität oder Religion formieren, sowie mit der Bedeutung der Medien, durch die neue Gruppierungen und Verbände entstehen. Zentral sind für die Künstlerin dabei die Fragen: Wie sehr können wir uns selbst bestimmen und wie sehr werden wir von den Strukturen unserer medialen, gesellschaftlichen und politischen Umgebung bestimmt? Welche Kräfte formen, bestimmen und lenken uns als Individuen und als Gemeinschaft?

Mit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW und der Stiftung Kunst der Sparkasse in Bonn

 

20. Februar bis 02. August 2020

 

 

 

BONNER KUNSTPREIS 2019

NICO JOANA WEBER. TROPIC TELECOM

 

Die aus Bonn stammende und in Ludwigshafen am Rhein lebende Künstlerin Nico Joana Weber (*1983) ist die Gewinnerin des Bonner Kunstpreis 2019. In verschiedenen künstlerischen Medien verhandelt Weber die ästhetischen und politischen Prägungen von Architektur und Landschaft in transkulturellen Kontexten.

Im Kunstmuseum Bonn präsentiert Weber ihre neue, im Rahmen eines Arbeitsstipendiums in Paris entwickelte Arbeit Tropic Telecom. Protagonist der Videoinstallation ist ein Albino-Alligator, der die Betrachter*innen durch Orte französischer Kolonial- und Migrationsgeschichte sowie ab 1970 entstandene Großsiedlungen am Stadtrand von Paris führt. Die 3D-Animation des Alligators wurde in Kooperation mit dem DNEG Greenlight Trainee Programme, London entwickelt. Eingebettet wird das Video in eine eigens geschaffene Rauminstallation, für die Weber präzise bildhauerische Setzungen vornimmt. Die verwendeten Materialien und Formen greifen Motive von Art Déco-Architektur im Geiste des Exotismus ebenso auf wie Elemente brutalistischer und postmoderner Bauten. So entsteht ein konzeptuell dichtes und zugleich luftig assoziatives Gefüge aus Referenzen und neu geschaffenen Bildern, die das gegenwärtige Paris in seiner hybriden postkolonialen Realität reflektieren.

Seit seiner Neukonzipierung im Jahr 2009 ist der Bonner Kunstpreis, der alle 2 Jahre vergeben wird, an ein drei- bis sechsmonatiges Arbeitsstipendium in einer frei wählbaren europäischen Metropole gekoppelt. Seit 2019 wird das Stipendium von Dr. Stephanie und Wolfgang Bohn mit einer Summe von 10.000 Euro unterstützt. Zusätzlich stiftet das Ehepaar Bohn weitere 5.000 Euro, um einen Ankauf aus der Bonner Kunstpreis-Ausstellung für die Sammlung des Kunstmuseum Bonn zu ermöglichen.

 

12. August bis 15. November 2020

 

 

 

Kunstgespräche

Die Kunstgespräche starten im Auditorium mit einer Bilderschau und Einführung durch unsere Kurator*innen. Mit diesen Informationen und Anregungen können die Besucher*innen im Anschluss allein oder mit Ihrer Begleitung die Ausstellung erkunden. Nach Ihrem Ausstellungsbesuch bietet das rotes Quadrat im Foyer die Möglichkeit zu Fragen und Gesprächen mit den Kurator*innen.

 

Mittwoch, 22.7.2020, 19 Uhr
Kunstgespräch Martin Noël. paintprintpaint
mit Anna Niehoff, M.A.

 

Für alle Veranstaltungen gilt:
Die Teilnahmezahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter bildung.vermittlung@bonn.de erforderlich.
Es gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern und die Nies- und Hust-Etikette einzuhalten sowie einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.


Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig

 

Die Küste - Trennlinie und Lebensraum

Fotoausstellung

 

Küstenregionen bilden in einem endlosen Zusammenspiel aus Wasser und Land die wohl vielfältigsten Landschaftsformen unserer Erde. Wir finden dort feine Sand- oder grobe Kiesstrände unterschiedlichster Farbgebung vor sowie harte Felsküsten, hohe Klippen oder abwechslungsreiche Mischformen aus diesen.

Am Übergang vom Meer zum Land sind besonders die küstentypischen Wettererscheinungen und die ungewöhnlichen Lichtverhältnisse interessant. Während an Land die Beleuchtung normalerweise von oben kommt, können die reflektierenden Wasserflächen andere ungewöhnlichere Lichtbedingungen schaffen. Außerdem beschert uns der Lebensraum Küste eine eigene Tier- und Pflanzenwelt. Wir treffen auf unterschiedlichste Lebewesen, die jeweils spezifische Beziehungen zum Meer unterhalten, den Kontakt zum festen Boden aber nicht verlieren dürfen.

Wir, die Fotografen des Naturfototreffs Eschmar, zeigen mit dieser Ausstellung wieder unsere jeweils persönliche, subjektive Sicht auf unser Fotothema (zusammengefasst zu einer Gruppensicht).

 

26. März 2020 bis 23. August 2020

 

 

UNSER BLAUER PLANET
Leben im Netzwerk

 

In den inszenierten Lebensräumen können die Besucher die Natur mit allen Sinnen erfahren und biologische Phänomene verstehen lernen. Anschaulich werden ökologische Wechselwirkungen innerhalb und zwischen den wichtigsten Ökosystemen unserer Erde präsentiert.

 

Dauerausstellung


 

UNSERE GESCHICHTE.

Deutschland seit 1945

 

Das Museum stellt auf eine authentische Weise die Geschichte Deutschlands nach Ende des zweiten Weltkriegs dar.

 

Dauerausstellung

 

 

In unserem Land

Fotografien von Hans-Jürgen Burkard

 

Mit konzentrierter Miene schreitet Knud Knudsen voran. Nur mit Shorts bekleidet marschiert er durch das Watt. Knudsen ist der einzige Wattpostbote Deutschlands. Bei seiner wöchentlichen Wanderung von Pellworm zur Hallig Süderoog hat ihn Hans-Jürgen Burkard fotografiert.

Auf einem anderen Bild muss ein übergroßer Marxkopf nicht nur feiernde Jugendliche auf seinem Podest erdulden, er teilt sich das Motiv auch noch mit einer lächelnden Micky Maus: Details wie diese, der besondere, neugierige Blickwinkel und die Nähe zu seinen Motiven zeichnen die Fotografien von Hans-Jürgen Burkard aus.

Wir zeigen ausgewählte Arbeiten in unserer U-Bahn-Galerie. Sie stammen aus dem Langzeitprojekt An Tagen wie diesen, für das Burkard seit über zehn Jahren in Deutschland unterwegs ist.

 

27. November 2019 – Herbst 2020

 


 

Gast-Spiel aus dem Computerspielemuseum in Berlin
Deutschen Museum Bonn

 

Vor rund 40 Jahren wurden die Spiele digital. In Freibädern, Kinos und Kneipen wurde das Taschengeld in Spielautomaten für Klötzchengrafik versenkt. Wer spielte nicht auf C64, Amiga und Atari ST, wer zockt jetzt an der Playstation, der Xbox oder am PC?

Die Geschichte der Computerspiele ist ein buntes Stück unserer Alltags- und Kulturgeschichte. Die interaktive Wanderausstellung aus dem Computerspielemuseum zeigt Meilensteine aus nahezu vier Jahrzehnten und macht die Entwicklung der digitalen Spielkultur erlebbar.

Acht spielbare Games in der Ausstellung bieten reichlich Spielspaß. Ein generationsübergreifendes Erlebnis für die ganze Familie!

 

24. März bis 10. Januar 2021

 

 

ZEITGENÖSSISCHE FORSCHUNG UND TECHNIK

 

Technische und naturwissenschaftliche Höhepunkte aus zeitgenössischer Forschung und Technik in Deutschland nach 1945.

 

Dauerausstellung


 

Mit Stich und Faden 
Expressionistische und zeitgenössisch Kunst im Gegenüber

 

Auf Basis der zahlreichen Stickarbeiten, die Elisabeth Macke, ihre Mutter Sophie Gerhardt und ihre Großmutter Katharina Koehler nach Entwürfen von August Macke ausführten, untersucht die Ausstellung erstmals das Phänomen des Stickens innerhalb der Kunst der Expressionismus. Ausgesuchte Objekte dieser Epoche treffen auf signifikante Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die sich diesem besonderen Medium in ihrem künstlerischen Schaffen verschrieben haben.

 

6. März - 1. November 2020


MUSIC!

hören - machen - fühlen. Die Mitmachausstellung

 

Musik fasziniert. Weltweit. Seit es Menschen gibt. Unter dem Titel MUSIC! hören – machen - fühlen zeigt die nächste Sonderausstellung die Vielfalt von Musik rund um den Globus, von Beethoven bis Beyoncé. In der Mitmachausstellung werden Klein und Groß selber zu Musiker*innen, Komponist*innen und Tänzer*innen.

Die Mitmachausstellung steckt voller Ideen, Sound und überraschender Entdeckungen. Spielerisch lässt sich erforschen, wie uns Musik hören und machen mit anderen Menschen verbindet oder auch trennt; wie Musik uns entspannt; wie sie uns hilft, Gefühle auszudrücken; wie Musik sogar die Welt verändert – oder einfach nur Spaß macht. Viele Originalobjekte und innovative und klingende Mitmachangebote laden Jung und Alt in der Ausstellung zum Experimentieren und Ausprobieren ein. So bietet die Ausstellung vielfältige Gelegenheit das Hören, Machen und Fühlen von Musik neu, aktiv und vor allen Dingen gemeinsam zu erleben!

 

21. November 2019 bis 13. September 2020

 

 

VOM NEANDERTALER IN DIE GEGENWART

Zeitreise ins Mittelalter

 

Das LVR-LandesMuseum stellt aufgrund seiner herausragenden Sammlung als einziges kulturgeschichtliches Museum im Rheinland die Entwicklung der Region von ihren Anfängen bis zur Gegenwart dar. Den Besucher erwartet in der Dauerausstellung eine erlebnisreiche Zeitreise von der Steinzeit bis in die Gegenwart.

 

Dauerausstellung


Salvador Dalí und Hans Arp

Die Geburt der Erinnerung

 

Ein Jahrzehnt lang nehmen beide Künstler gemeinsam an zahlreichen Ausstellungen und Aktionen teil. Sowohl Arp als auch Dalí arbeiten mit den gestalterischen Prinzipien der Metamorphose und der Transformation. Beide fügen Mensch, Natur und Dingwelt zu fantastischen Wesen. Gegenstände werden aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herausgenommen und in neue Kontexte gesetzt. In dieser Zeit entwickeln sie aber auch ihre jeweils unterschiedliche charakteristische Formensprache. Während Dalí sich der vermeintlich wiedererkennbaren, naturalistischen Darstellung verschreibt, treibt Arp den abstrakten Surrealismus voran. Gleichzeitig verbindet eine rätselhafte Symbolik Arps lyrische Texte mit den Gemälden Dalís, wie die Ausstellung zeigt.

 

 16. Februar 2020 – 16. August 2020

 

 

Jonas Burgert

Sinn frisst

 

Jonas Burgert (* 1969, lebt und arbeitet in Berlin) zählt zu den Hauptfiguren der aktuellen internationalen Kunstszene. Seine Werke sind überwältigend in Format und Inhalt, voller Gegensätze und Rätsel, zeitlos und symbolhaft. Eigens für die große Einzelschau im Arp Museum Bahnhof Rolandseck schafft er neue monumentale Gemälde und raumgreifende Skulpturen. Hinzu kommen kleinformatige Arbeiten – vorwiegend Porträts.

 Burgerts einzigartige Malereien sind gegenständlich, detailreich ausgearbeitet und an Perfektion kaum zu übertreffen. Sie bestechen mit einer breiten Palette von Farben, die von dunkelgedeckt bis hellleuchtend reichen und in freier Gestik aufgetragen oder exakt gesetzt sind. Seine oft bühnenhaften Szenarien und Interieurs bewegen sich zwischen Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem. Aktuelle gesellschaftliche Bezüge verbinden sich mit klassischen Motiven der Kunstgeschichte. Archaische, mythologische und dem Zeitgeist entsprungene menschliche Figuren treffen aufeinander. Sie bevölkern die Leinwände und werden häufig von Tieren begleitet. Jonas Burgert bedient sich klassischer dramaturgischer Mittel, aber seine Bilder entziehen sich einer klaren Deutung und Lesbarkeit.

 

16. Februar 2020 – 13. September 2020

 

 

Kunstkammer Rau: Traum und Vision

 

Was hält Mensch und Welt zusammen? Eine Ausstellung in der Kunstkammer Rau widmet sich den vier Elementen: Erde, Feuer, Wasser und Luft.

Auf eine Spurensuche vom Mittelalter bis in die Gegenwart begibt sich die Schau mit 42 Gemälden und Skulpturen aus der Sammlung Rau für UNICEF, die in einen spannenden Dialog mit 20 preisgekrönten Reportagefotografien aus dem UNICEF-Wettbewerb »Foto des Jahres« treten. Sie steht damit auch im Kontext der parallel zu sehenden Präsentation von Werken Otto Pienes, der sich in seinen Feuerbildern, Keramiken, Licht- und Luftplastiken intensiv mit den Elementen befasst hat.

 

21. Juni 2020 - 10. Januar 2021


RECHNEN EINST UND HEUTE

 

Die Anfänge der Sammlung mechanischer Rechenmaschinen, die mit mehr als 2000 Exponaten als weltweit führend gilt, gehen auf die 1970er Jahre zurück. Damals wurde Mechanik durch Elektronik verdrängt; eine 300-jährige Entwicklung komplexer Mechanik ging abrupt zu Ende.

 

Dauerausstellung

 

 

Mathematik und Ästhetik des Chipdesigns

 

Mathematik und Ästhetik des Chipdesigns präsentiert in einer reich bebilderten Ausstellung neueste Entwicklungen aus dem Design hochkomplexer Mikroprozessoren und deren inhärente Ästhetik. Entwürfe des Forschungsinstituts für Diskrete Mathematik für den Prozessor des derzeit schnellsten Computers der Welt, SUMMIT, sind darunter auch zu sehen. Faszinierende wissenschaftliche Ergebnisse, von denen jeder von uns bei der Benutzung eines Computers profitiert, werden für den Laien anschaulich dargestellt. Hier wird Nanotechnologie pur erlebbar.

Eine Führung durch die Ausstellung bieten wir jeden Sonntag um 15.00 Uhr an.

 

03. Dezember 2019 - 31. Oktober 2020


MAX ERNST

Sammlung

 

Die Ausstellung umfasst rund siebzig Schaffensjahre von Max Ernst: die dadaistischen Aktivitäten im Rheinland, die Beteiligung an der surrealistischen Bewegung in Frankreich, das Exil in den USA und schließlich die Rückkehr nach Europa im Jahr 1953.

 

Dauerausstellung


Dauerausstellung Fotograf Marc Wohlrab 6
© Marc Wohlrab

LANDSCHAFT – GESCHICHTE – RHEINROMANTIK

Das Museum bietet einen spannenden Einblick in die Vielfalt kulturgeschichtlicher Themen der Region. Das Siebengebirge steckt voller spannender Geschichten, angefangen beim Vulkanismus über den Bergbau bis hin zu den mittelalterlichen Burgen und den damit verbundenen Legenden. Eigene Ausstellungsbereiche widmen sich den malerischen Bildern der Rheinromantik und der Geschichte des Tourismus seit dem 19. Jahrhundert.

 

Dauerausstellung

 

 

 

Musikalische Momente am Rhein
Mit Werken aus der Sammlung RheinRomantik

 

10. Juli 2020 bis 17. Januar 2021


Geschenkt, gestiftet und gekauft

Im Ernst-Moritz-Arndt-Haus zeigt das Stadtmuseum eine Auswahl seiner schönsten Erwerbungen der vergangenen Jahre.

 

10. Juni - 6. September 2020

 

Aus dem Corona-Alltag

Das Stadtmuseum zeigt die eingesandten Fotos aus dem neuen Corona-Alltag. Viele sind dem Aufruf des Stadtmuseum seit April 2020 gefolgt und haben Fotos geschickt, die dokumentieren, was sie in Zeiten von Homeoffice, Ausgehbeschränkungen und Kontaktsperren besonders bewegt hat, was sie in dieser Zeit getan haben, was Ihnen besonders aufgefallen ist, oder ob sie neue Vorlieben entdeckt oder wiederbelebt haben beziehungsweise - im Falle von Künstlern und Künstlerinnen - die Krisenzeit Einfluss auf ihr künstlerisches Schaffen genommen hat. 

Eintritt: Erwachsene 2,50 Euro; Jugendliche bis 19 Jahre haben freien Eintritt

 

17. Juni bis 26. Juli 2020

 

Bonns Goldenes Zeitalter

Die kurkölnische Residenzstadt Bonn zur Zeit Beethovens

Die Ausstellung zeigt das spannende und durch die Aufklärung und die französische Revolution im Umbruch befindliche gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Umfeld in der kleinen Residenzstadt eines geistlichen Kurfürsten, in dem Ludwig van Beethoven als Sohn und Enkel eines Hofmusikers eine Berufslaufbahn am kurkölnischen Hof in Bonn vorbestimmt war. Sein unübersehbares Talent als ausübender Musiker und als Komponist, seine Wissbegierigkeit und seine nach dem Tod der Mutter besonders betrüblichen Familienumstände zogen das Interesse und die Anteilnahme einiger seiner gebildeten Hofmusikerkollegen und Angehöriger des Hofadels, insbesondere des aus dem österreichischen Hochadel stammenden jungen Grafen von Waldstein auf sich, was dem jungen Mann noch vor dem endgültigen Untergang Kurkölns vor dem Ansturm der französischen Revolutionstruppen zu einem Stipendium seines Landes- und Dienstherrn  zum Weiterstudium nach Wien verhalf - in die Herkunftsstadt des letzten Kölner Kurfürsten Maximilian Friedrich von Österreich, dessen Vater und Brüder aufeinanderfolgend als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches in Wien residierten.

 

23. Oktober 2020 – 24. Januar 2021